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Hochhäuser Integra Square

Wallisellen, Schweiz, 2022-

Ein Ensemble aus drei unterschiedlich hohen Hochhäusern steht kompositorisch auf einem verbindenden, dreigeschossig abgestuften Sockel. Erdgeschoss und Arkade des Neubaus treten so in einen Dialog mit seinem Gegenüber, der denkmalgeschützten Fabrikhalle. Das höchste Gebäude bildet den Auftakt des Ensembles mit einem weiträumigen Vorplatz und markiert diese Schlüsselstelle im städtebaulichen Kontext. 

Ähnlich wie im Gemälde «Piazza d’Italia, 1952» von Giorgio de Chirico steht die Aussicht auf die dörflichen Strukturen von Wallisellen im Kontrast zu den grossmassstäblichen neuzeitlichen Bauten. Die Terrassenflächen schaffen eine Kulisse, welche den Nutzern einen räumlichen Rahmen zum Aufenthalt im Freien, Aussicht auf den Stadtraum sowie eine attraktive Begegnungszone bietet. 

Grosszügig dimensionierte Vorplätze, sowie eine stadthafte Arkade gesäumt mit Gewerbeeinheiten, begleiten längs zum Sockelvolumen den Hammerweg. Die zentrale Achse des Integra Areals wird zu einer lebendigen, vielfältigen Begegnungszone, die attraktive öffentliche Aufenthaltsbereiche, klare Adressierungen der Turmeingänge sowie Gewerbe- und Dienstleistungsbereichen bietet.

Eine beachtliche Durchgrünung und topographisch fein differenzierte Bereiche des Areals betten den Integra Square optimal in den räumlichen und funktionalen Kontext des Zentrums von Wallisellen ein. Das vielfältige Bepflanzungs- und Retentionskonzept, sowie grosszügige Überdeckungen tragen dem Gedeihen von schattenspendenden Bäumen bei und gewähren somit einen attraktiven, grünen Aussenbereich zum Verweilen.

Neben den Dienstleistungs- und Gewerbeflächen im Sockel wird ein differenziertes Wohnangebot geschaffen, dass von Maisonettewohnungen im Sockel bis zu Geschosswohnungen in den Türmen unterschiedlicher Typologien reicht. Der Grundriss in den Gebäudeecken der Türme ist jeweils so projektiert, dass sich der Wohn-, Küchen- und Essbereich nischenartig zu zwei Himmelsrichtungen ausrichtet. Dadurch wird eine räumlich offene und bis in die Tiefe gut belichtete Situation geschaffen. Das Jahreszeitenzimmer der Wohnungen kann mittels Faltelementen in der Fassade unabhängig der Witterung flexibel genutzt werden. 

Die Fassadenstruktur ist in einem einheitlichen Raster gehalten, dass in Glasfaserbetonelementen materialisiert ist. Eine subtile Reliefierung in der Tiefe lässt den Eindruck zwischen Vertikalität und Horizontalität spielend changieren.

Der primäre Farbkanon der Fassaden ist in terracotta-wertigen Rottönen und komplementären Grün-Akzenten gehalten, welche die bestehenden Fabrikgebäude im näheren Kontext referenzieren und die tektonischen Struktur-Elemente farblich unterstützen.

Der Bezug der rund 50`000 m2 Geschossfläche ist für 2028 geplant.

Projektinfo
Status
In Bearbeitung
Kategorie
Wohnen, Gewerbe & Büro
Jahr / Zeitraum
2022-
Auftragsart
Studienauftrag
Auftraggeberschaft
INTEGRA IMMOBILIEN AG
GF / GV
ca. 49'400 m2 / ca. 172'000 m3
Landschaftsarchitekt
Fischer Landschaftsarchitekten AG
TU/GU
Halter AG, Gesamtleistungen
Bauingenieur
Synaxis AG
Bauphysiker
EK Energiekonzepte AG
Haustechnik-Ingenieur
RMB Engineering AG
Elektro-Ingenieur
eVision Engineering
Geologe, Geotechniker
Gossweiler Ingenieure AG
Brandschutz
BDS Security Design AG