Zürich, Schweiz, 2011
Der Neubau besetzt die Ecke sowie die vormals bestehende Baulücke an der Seefeldstrasse.
Der Kontext ist geprägt durch geschlossene Blockrandbebauungen, kleinere vertikale Parzellen und Gründerzeit-Typologien des frühen 20. Jahrhundert.
Das Projekt Münchhaldeneck erstreckt sich über drei Parzellen, nimmt die über Jahrzehnte gewachsene Vielfalt der umliegenden Gebäude auf und interpretiert diese neu.
Das „Tor zum Seefeld“ sucht den Schulterschluss aus eingliedernder Kontextualisierung einerseits und zeitgemässer Interpretation urbaner Lebensräume andererseits.
Die tektonische Gliederung der Fassade beruht auf einer klassischen Dreiteilung. In den Strassenraum auskragende Erker, gusseiserne Geländer und Fensterläden, sowie eine Akzentuierung der Eckesituation in der Höhe definieren die Architektur zum Stadtraum.
Die Fassaden der Innenhofseiten hingegen kontrastieren den städtisch repräsentativen Auftritt zur Strasse in Form organischer Balkone, heller Tonalität und zurückhaltenden Fassaden.
Die Überbauung umfasst gewerbliche Nutzungen sowie eine Kita im Erdgeschoss. In den Obergeschossen befinden sich grosszügige und räumlich spannende Maisonnette- Wohnungen in den Obergeschossen, die aufgrund der Lärmbelastung entlang der Seefeldstrasse durch einen strassenseitigen Laubengang erschlossen werden.